Yolanda Foster
Zum Schweigen gebrachte Schatten
Über das Verschwindenlassen in Sri Lanka

Erzwungenes Verschwindenlassen ist eine Menschenrechtsverletzung, die alle ethnischen Gemeinschaften auf Sri Lanka betrifft und seit Jahrzehnten ein Kennzeichen der dortigen Sicherheitsbehörden gewesen ist. Niemand weiß genau, wie viele Menschen zum Verschwinden gebracht wurden. Menschenrechtsaktivisten schätzen die Zahl auf rund 100.000 Opfer. Yolanda Foster hat die Aufarbeitung über viele Jahre hinweg persönlich begleitet.

Zur Autorin:
Yolanda Foster hat in Sri Lanka gelebt und gearbeitet und an der Cambridge University sowie der SOAS (School of Oriental and African Studies), University of London, studiert. Sie arbeitet heute im Südasienteam von Amnesty International in London.