Susanne Dröge
Handelspolitik als Katalysator
Das Pariser Klimaabkommen zur Orientierung

Die Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens im Dezember 2015 hat eine neue Ära für die multilaterale Zusammenarbeit unter der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) eingeläutet. Die dort vorgesehenen nationalen Beiträge für den Klimaschutz reichen jedoch in ihrer Summe nicht aus, um die Erderwärmung auf deutlich unter 2° Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die Frage ist daher, wie zusätzliche Ansätze und Maßnahmen für den Klimaschutz gestaltet werden können. Was der Handel dabei bewirken kann, etwa mit einem Abkommen über den Handel mit Umweltgütern und mit welchen Verfahren, erläutert die Autorin.

Zur Autorin

Susanne Dröge ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Globale Fragen bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Südasien 1/2020