Vijeta Rattani & Somya Bhatt
Umwelt und Wetterextreme
Strategien für die indischen Kleinbauern

Laut dem Klimarisiko-Index von German Watch, einem deutschen Think-Tank, steht Indien bei der Häufigkeit von Klimaeffekten auf dem fünften Platz weltweit.1 Die natürliche und soziale Umwelt gerade in Bezug auf Indiens Agrarsektor bekommt die Auswirkungen in Form von Temperatur- und Niederschlagsschwankungen, Hagelstürmen, Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen überproportional zu spüren. Der Artikel befasst sich mit diesen Auswirkungen und beleuchtet die Situation von kleinbäuerlichen Familien und den von ihnen angewandten Bewältigungsstrategien. Das Thema Umwelt wird dabei vor allem in der aktuellen Ausprägung klimarelevanter Aspekte behandelt.

Zu den Autorinnen

Vijeta Rattani arbeitet mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Neu-Delhi zu den Bereichen Umwelt, Klimawandel und Management natürlicher Ressourcen. Sie hat mehrfach dazu publiziert. 

Somya Bhatt arbeitet ebenfalls mit der GIZ an Fragen der Anpassung an den Klimawandel, speziell zu den Themen Verwundbarkeits- und Risikobewertungen, gemeindebasierte Maßnahmen, Politikformulierung, Wissensmanagement und Kapazitätsentwicklung.

Südasien 1/2020