Ganga Murthy
Gratwanderung
Entwicklungspolitik, Schulden, Ethno-Politik, Pluralismus

Sri Lanka ist zu einem Land der Kategorie „mittleres Einkommen“ aufgestiegen. Zwecks Weiterentwicklung wird der Fokus auf Infrastrukturprojekte gesetzt, um damit die Exporte zu steigern, strukturelle Probleme anzugehen und so einen zentralen Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft des Landes zu leisten. Prestigeprojekte wie das in Hambantota, das mit chinesischen Mitteln gebaut wurde, erwiesen sich bisher als teurer Fehlschlag, die die Finanzlage des Inselstaates stark überfordern. Darüber hinaus soll durch Versöhnung mit ethnischen und religiösen Minderheiten die Rückkehr zum Pluralismus geebnet werden. Die Autorin fächert diese Vorhaben auf.

Zur Autorin

Ganga Murthy hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (M.A, M.B.A.), berufliche Erfahrung in der Industrie, berät indisch-deutsche Projekte und lebt seit Jahren in Deutschland.

Südasien 2/2020