Netzwerk Gender Training
Identitätspolitik in Südasien
Plädoyer für den intersektionalen Blick

SÜDASIEN berichtet regelmäßig über Minderheiten, indigene Völker oder Glaubensgemeinschaften, für die die Verteidigung, Wiederherstellung oder Perspektive einer eigenen Identität, die Verortung in der Geschichte nach eigenem Ermessen, einen wesentlichen Bestandteil ihres Agierens darstellt. Politisches Engagement und Widerstand zugunsten einer selbst gewählten Identität treten überwiegend als Emanzipation aus zwangsweise auferlegter Integration zutage. Die Schattenseiten, die damit einhergehende, zumindest konzeptionell angelegte Exklusion anderer wird bei Gelegenheit angesprochen, aber selten systematisch debattiert. Der folgende Beitrag versteht sich als ein solcher Debattenbeitrag, weitere dürfen gerne folgen.

Zu den Autorinnen

Die kollektive Autorinnenschaft liegt beim Netzwerk Gender Training, ein Netzwerk aus Trainerinnen und Beraterinnen zum Themenbereich Gender, Vielfalt und Gleichstellung, Forschung und Evaluation und Chancengleichheit. Der Text wurde im Frühjahr 2020 unter dem Titel „Die Debatte um Identitätspolitiken. Ein Plädoyer für den intersektionalen Blick“ veröffentlicht. Zum Netzwerk siehe https://www.gender-netzwerk.de/thema/netzwerk/.

Südasien 3/2020