Peter Ripken
Zeitschriften der Solidaritätsbewegung
40 Jahre SÜDASIEN

Spät erst, in gewisser Weise im Zusammenhang mit der sogenannten 1968er-Bewegung,1 entdeckte die deutsche Zivilgesellschaft die Entwicklungen und Konflikte in der sogenannten „Dritten Welt“. Zwar gab es vorher schon eher staatstragende oder staatsnahe Institutionen zu Afrika, der arabischen Welt, Indien und Lateinamerika, aber diese waren vornehmlich orientiert auf Außenpolitik und das, was man damals und lange Zeit später immer noch Entwicklungshilfe nannte.

Zum Autor

Peter Ripken war in den 1960er-Jahren Redakteur von Studentenzeitschriften in Göttingen und Berlin, danach von Ende 1973 bis 1977 Redakteur der Zeitschrift informationsdiest südliches afrika (heute afrika süd) und von afrika heute (der Afrika-Gesellschaft e.V.), später mit neuem Namen afrika heute - dritte welt, später dritte-welt-magazin. Ab 1987 bis 2007 war er Redakteur der Zeitschrift LiteraturNachrichten Afrika - Asien - Lateinamerika der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika (heute litprom - Literaturen der Welt).

Südasien 3/2020