Sonja Ernst
Schuldenfreiheit als Menschenrecht
Interview mit Farooque Chowdhury

Mikrokredite gelten als Weg aus der Armut. Solche Kleinkredite sollen Armen helfen, ein kleines Gewerbe aufzubauen, um Einkommen zu erzielen. Muhammad Yunus, Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesch, gilt als Erfinder der Mikrokredite. Doch mittlerweile wächst die Kritik an den Mini-Darlehen. Farooque Chowdhury hat ein Buch zum Thema herausgegeben, das den Mythen rund um Mikrokredite nachspürt.

Sonja Ernst: Muhammad Yunus entwickelte in den 1970er Jahren die Idee zu Mikrokrediten. Arme Menschen, die üblicherweise kein Darlehen bekommen, sollten Mikrokredite erhalten, um ein kleines Geschäft aufzubauen. Solche Klein-Kredite wurden – nicht nur in Bangladesch – ein populäres Mittel im Kampf gegen die Armut. Im Jahr 2006 erhielten die Grameen Bank und ihr Gründer Yunus sogar den Friedensnobelpreis. Waren die Hoffnungen und der Rummel bezüglich der Mikrokredite zu groß?


Farooque Chowdhury: Ja, es gab zu viel Tamtam um die Mikrokredite, und es war der Mainstream, der einen großen Rummel veranstaltete. Das jetzige System ist unfähig, das Problem der Armut zu lösen, sie wächst sogar. Im Hinblick darauf, erkannte der Mainstream in den Mikrokrediten ein Sicherheitsventil, einen Mechanismus um die Armen davon abzuhalten, den Status quo in Frage zu stellen, der das Problem der Armut bislang ausblendet.


Gleichzeitig fand mit den Mikrokrediten ein Teil des Kapitals eine Möglichkeit, um in einen neuen, bislang verschlossenen Markt zu investieren. Dieser neue Markt entstand, um Profit zu machen und als Modus Operandi zur Aneignung von Mehrwert. Die Aktivitäten rund um Mikrokredite, die wir zurzeit erleben, sind nichts anderes als ein Experiment für einen Teil des Kapitals. Etliche der größten und reichsten Banken sind in den Markt mit eingestiegen.


Aber Aktivitäten im Mikrokredit-Bereich setzen voraus, dass Banken zunächst einige Fragen verlässlich beantworten. Es geht um die Höhe ihrer Betriebskosten, den Wettbewerb zwischen den Mikrokredit-Anbietern, die Gefahr einer Kreditblase oder was passiert, wenn Kreditnehmer ihre Raten nicht mehr zahlen können. Auf diese Fragen braucht es Antworten. Aber man nahm einfach an, dass Mikrokredite funktionieren würden. Dabei trägt das neoliberale Konzept, nämlich den Staat aus der Verantwortung zu entlassen, insbesondere wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen geht, vielmehr das Risiko in sich, die Legitimität des Status quo in Frage zu stellen.


Mikrokredite betreffen genau die­se Problemfelder. Doch der Mainstream stellt hier keine Grundsatzfragen: Nämlich die Frage nach den Ursachen der Armut; wie ein Kreditnehmer Geld erwirtschaftet, um seinen Kredit zurückzuzahlen, die Länge und Intensität seines Arbeitstages oder wie hart der Rest seiner Familie schuftet, um die Schulden zu tilgen; das Verhandlungsgeschick und der Verhandlungsspielraum eines Kreditnehmers, wenn er einen Vertrag mit einem Kreditgeber eingeht; die Rechte des Kreditnehmers oder die Frage nach dem Wettbewerb zwischen den vielen Kleinstgewerbetreibenden, die oft als kompletter Haushalt eine Ware produzieren oder eine Dienstleistung anbieten, und die sich auf dem Markt mit Großunternehmen messen müssen. Der Rummel um Mikrokredite verschleiert all diese Fragen.


Viele Menschen auf der Welt schmerzt es durchaus, wenn sie Armut in all ihren Facetten wahrnehmen. Für sie waren die Mikrokredite eine Hoffnung – das ist nicht ihre Schuld. Diese Hoffnung zeigt vielmehr, dass ihnen der Kampf gegen Armut wichtig ist. Doch jetzt wird es immer schwieriger, zentrale Fakten weiterhin zu verbergen: Der Rummel um die Mikrokredite legt sich.


In Bangladesch erhalten mehr als 20 Millionen Menschen Mikrokredite. Die Kredithöhe liegt im Durchschnitt bei 114 US-Dollar. Wie lässt sich der herkömmliche Kreditnehmer solcher Mini-Darlehen in Bangladesch beschreiben, und für was leiht er oder sie sich das Geld?


Der „Standard-Leiher“ sind die Armen und Besitzlosen, und es sind auch die Armen, die einen Mikrokredit aufnehmen. Aber es gibt einige Mikrokredit-Unternehmen, die Darlehen auch an Menschen vergeben, die nicht arm sind. Man sollte wissen, dass Grameen Bank, BRAC und ASA nicht die einzigen Mikrokredit-Unternehmen in Bangladesch sind. Es gibt mittlerweile viele davon – unterschiedlich in Größe und Kapazität. Mit einer wachsenden Zahl von Mikrokredit-Unternehmen steigt auch die Kreditmenge. Es gibt Fälle, in denen die Reichen auf dem Land Mikrokredite erhalten, Studien belegen das. Aber der „Standard-Kreditnehmer“ sind die Armen.


Und was bleibt einem anderes übrig als mit ein paar hundert Dollar ein Kleingewerbe oder ein Dienstleistungsangebot aufzubauen? Zum Beispiel eine Näherei oder einen kleinen Shop. Etliche Studien zeigen jedoch, dass das geliehene Geld für dringliche Bedürfnisse gebraucht wird, nämlich um Essen zu kaufen, Mitgift zu zahlen, alte Schulden zu begleichen usw. Und hier gibt es einen Widerspruch: Ein Besitzloser wird aufgefordert, geliehenes Geld in ein Kleinstgewerbe zu investieren, während dieser arme Mensch das Geld unmittelbar braucht, um für Essen oder medizinische Versorgung zu zahlen. In einem Artikel in der Harvard Business Review aus dem Jahr 2007 heißt es: „Viele Vorstände von Mikrofinanz-Programmen geben heute im Privaten zu, was John Hatch, der Gründer von FINCA International (eines der größten Mikrofinanz-Institute) in der Öffentlichkeit gesagt hat: „90 Prozent der Mikrokredite werden genutzt, um den unmittelbaren Verbrauch zu finanzieren, nicht um ein Unternehmen voranzubringen.“


In Bangladesch geht der Großteil der Mikrokredite an Frauen. Mikrokredite werden deshalb auch als Mittel angesehen, um Frauen zu stärken. Stimmen Sie dem zu?


Etliche Studien belegen das Gegenteil. Ich möchte hier nur eine Studie nennen und zwar von Lamia Karim. In ihrer Studie Demystifying Micro-Credit, The Grameen Bank, NGOs, and Neo­liberalism in Bangladesh heißt es: „[E]s sind die Ehemänner der Frauen und andere männliche Verwandte, die tatsächlich die Kredite nutzen. ... Ich habe beobachtet, dass Männer 95 Prozent der Kredite genutzt haben.“ In der Studie zitiert Karim aus dem Buch Banker to the Poor: Micro-Lending and the Battle Against World Poverty von Muhammad Yunus und Alan Jolis aus dem Jahr 1998: „Grameen leiht Geld an Ehemänner, aber einzig über die Ehefrauen. Der Haupt-Kreditnehmer bleibt die Ehefrau.“ Karim ergänzt dazu: „In meinem Forschungsgebiet haben Männer auf dem Lande gelacht, wenn sie gefragt wurden, ob das Geld ihren Frauen gehöre. Sie haben demonstrativ darauf verwiesen, dass ihre Frauen ihnen gehörten und damit auch das Geld rechtmäßigerweise ihnen gehöre.“


Die Medien berichten immer häufiger über Kreditnehmer, die verschuldet sind und ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Was ist in diesen Fällen schief gelaufen?


Es gibt eine Vielzahl von Gründen und hinter den offensichtlichen Ursachen verbergen sich viele grundsätzlichere. Entweder das Kleinunternehmen hat es nicht geschafft auf dem Markt zu konkurrieren, der Schuldner hat eine Naturkatastrophe erlebt, es gibt eine Krise in der Familie oder das Geld wurde gebraucht, um Essen zu kaufen oder eine Mitgift zu zahlen, oder aber der Gewinn reicht einfach nicht aus, um die Raten zurückzuzahlen.


Die Frage stellt sich: Warum macht eine familiäre Krise oder eine Naturkatastrophe es einem armen Kreditnehmer unmöglich, seine Schulden zurückzuzahlen; und warum kann ein Mensch, der nicht arm ist, solch eine Situation meistern? Anders gefragt: Wieso scheitert ein Kleinstgewerbe auf einem größeren Marktumfeld? Stellt man ähnliche Fragen kommt man zu der Erkenntnis, dass nicht jeder ein Unternehmer ist, und dass Wettbewerb nicht immer eine Überlebensstrategie für die Armen darstellt.
Ist es wirklich logisch anzunehmen, dass Arme genug Erlöse im Wettbewerb mit Großunternehmen machen, während die Existenz von Besitzlosen fragil und verletzlich ist?


Was passiert, wenn die Familien ihre Kredite nicht zurückzahlen können?


Etliche Studien haben bereits herausgearbeitet, was einem Kreditnehmer dann widerfährt. Der Schuldner muss entweder einen weiteren Kredit aufnehmen und gerät damit in eine Kreditspirale. Oder er muss irgendetwas verkaufen, um die Schulden zu tilgen. Oder aber ihm drohen andere Konsequenzen: Druck, Nötigung, Demütigung. Manche Kreditnehmer laufen weg, andere begehen Selbstmord – wie einige Studien belegen. Auch die Medien berichten immer wieder über solche Vorfälle.


Es ist wichtig zu wissen, dass in Bangladesch Mikrokredite zumeist an ganze Gruppen vergeben werden. Lamia Karim hat folgendes in ihrer Studie beschrieben: „Frauen tauchen gemeinsam bei derjenigen auf, die in Verzug ist, und beschimpfen sie oder ihren Ehemann in der Öffentlichkeit. Und wenn sie nicht die komplette Rate zahlen kann, durchsuchen sie ihre Habseligkeiten und nehmen sich, was auch immer sie finden, um es später zu verkaufen und um damit den ausstehenden Betrag zu begleichen. ... Teils nehmen sie den Frauen ihren goldenen Nasenring weg (auf dem Land ein Symbol für den Status als Ehefrau) oder sie nehmen Kühe, Hühner und Bäume, die als Nutzholz gepflanzt wurden, bis hin zu Reis oder Getreide, das die Familie als Lebensmittel angespart hat, oft genug bleibt die Familie ohne Essen zurück.“ Es gibt weitere Autoren, die die bittere Realität jener beschreiben, die ihre Schulden nicht zurückzahlen können. So zum Beispiel Aminur Rahman in seiner Studie Women and Microcredit in Rural Bangladesh, Anthropological Study of the Rhetoric and Realities of Grameen Bank Lending (Westview Press, 1999), David Hulme und Paul Mosley in Finance Against Poverty (Vol. I, Routledge, 1996) oder Richard Montgomery in seinem Aufsatz Disciplining or Protecting the Poor? Avoiding the Social Costs of Peer Pressure in Solidarity Group Microcredit Schemes aus dem Jahr 1995.


Bangladesch ist die Wiege der globalen Mikrokredit-Bewegung. Sie sind Autor und Herausgeber des Buches Micro Credit – Myth Manufactured, Unveiling appropria­tion of surplus value and an Icon. Welcher Mythos verbirgt sich hinter den Mikrokrediten?


Es gibt eine Vielzahl von Mythen, die sich mittlerweile um Mikrokredite ranken. Es wurde behauptet, dass Mikrokredite Armut zur Vergangenheit werden lassen. Dass Mikrokredite ohne Nebenwirkungen seien, dass sie die Armen stärken, dass sie die Frauen stärken und dass sie die üblichen Geldleiher verdrängen würden.


Etliche Studien kommen jetzt zu anderen Schlüssen. In Senegal und Uganda wurden keine eindeutigen Belege gefunden, dass Mikrokredite Armut reduziert hätten (hierzu: "Microcredit, Social Capital and Politics" im Journal of Microfinance, Vol. VII, (1), 2005). Ergebnisse aus anderen Ländern fallen auch nicht positiv aus, wie zum Beispiel Does Microfinance Really Help the Poor? New Evidence from Flagship Programs in Bangladesh, MacArthur Network, Princeton University, 1998, oder "Who Takes the Credit? Gender, Power and Control over Loan Use in Rural Credit Programmes in Bangladesh" von Anne Marie Goetz und Rina Sen Gupta in World Development, Vol. 24 (1), 1996, ebenso "Performance and Transparency: A Survey of Microfinance in South Asia" von Blaine Stephens und Hind Tazi in Microbanking Bulletin, April, 2006. Diese Arbeiten unterstützen nicht die Ansprüche, die die Mikrokreditgeber formulieren.


Einige Experten sprechen mutig die Fakten aus: Qazi Kholikuzzaman Ahmad, Vorsitzender von PKSF, einer zentralen Organisation zum Monitoring von Mikrofinanz in Bangladesch, sagt, dass die Armen durch die Mikrokredite ausgebeutet würden. Seiner Meinung nach leiden die von Armut geplagten Bangladeschis unter hohen Zinsraten, wenn sie Geld bei Mikrofinanzeinrichtungen leihen. Er beschreibt Mikrokredite als „tödliche Falle“ für die Armen. Ebenso sagt Salehuddin Ahmed, ehemaliger Präsident der Zentralbank von Bangladesch, dass Mikrokredite nicht das Patentrezept sind, um Armut zu bekämpfen. „Es ist nicht Aladins Wunderlampe, mit der man die Armut mindern kann“ (The Independent, Dhaka, 28. Dezember 2010).


Rund um Mikrokredite ranken sich weitere Behauptungen. Zum Beispiel gibt es den Mythos der hohen, sehr hohen Rückzahlquote. Heute wissen wir, welche „Mechanismen“ hinter der „hohen“ Rückzahlung wirken. Kreditnehmer nehmen neue Kredite auf, sie werden unter Druck gesetzt usw. Es gibt den Mythos der Bank vor Ort, doch oft besteht kein direkter Kontakt. Sogar die Philosophie hinter den Mikrokrediten ist ein Mythos: Denn, obwohl es um Armut geht, spart dieser Ansatz die Frage nach den sozialen Klassen aus. Unser Buch spürt diesen konstruierten Mythen nach.


Auch Muhammad Yunus kritisiert einzelne Institutionen, die Mikrokredite vergeben als die „neuen Kredithaie“ und fordert mehr Regulierung. Bangladeschs Regierung hat nun beschlossen in den kommenden Monaten die Zinsrate für Mikrokredite auf 27 Prozent zu beschränken. Werden solche regulierenden Instrumente eine Lösung sein?


„Muhammad Yunus ist bereit zuzugeben, dass ‚Mikrokredite nicht alle Gesellschaftsprobleme lösen können‘“, so Mark Engler, Analyst für Foreign Policy in Focus.


Zinsraten sind ein großes Problem, wenn wir über Mikrokredite sprechen – aber nicht das einzige. Die Zinsraten sollten Berücksichtigung finden, doch ein wissenschaftlicher Ansatz sollte auch die eigentlichen Interessen betrachten: Mit dem Kreditnehmer ergibt sich auch die Aneignung von Mehrwert. Betrachten wir ausschließlich die Zinsraten kommen wir zu einer falschen Schlussfolgerung und wir übersehen dabei das Schicksal des Kreditnehmers. Regulative Instrumente werden den Schuldnern eine Atempause bringen, doch das eigentliche Problem bleibt ungelöst: nämlich die Ursachen der Armut.


Mikrokredite sind Teil einer Entwicklung, die nicht an einer Person festgemacht werden sollte. Eine einzelne Organisation oder ein Individuum hervorzuheben, wird uns nicht dabei helfen, den Prozess und seine Fehler zu verstehen. Das hilft uns nicht bei einer wissenschaftlichen Analyse. Einem Einzelnen die Schuld zuzuweisen verstellt den Blick auf die Realität, in der ein großes Interesse daran besteht, Mikrokredite zu generieren; es verstellt den Blick auf den Prozess, das involvierte Kapital, wie Mikrokredite mittlerweile funktionieren, die Beziehungen zwischen den sozialen Klassen usw.


Auch wenn Mikrokredite vielleicht nicht perfekt sind, armen Menschen sollte es möglich sein, Kredite zu bekommen, um sich eine Kuh zu kaufen oder medizinische Versorgung zu leisten. Die traditionellen Geldleiher sind keine Alternative, sie nehmen Zinsraten von 120 Prozent und mehr. Was kann eine Alternative sein?


Wieso glauben wir, dass die Armen nur eine Überlebenschance haben, wenn sie sich Geld leihen können, wenn sie Schuldner werden können? Wieso denken wir hier nicht in einem anderen Kontext, in dem die Armen sich kein Geld leihen müssen, in dem Kredit nicht als Menschenrecht gesehen wird, sondern als Zwang, in dem Schuldenfreiheit als Menschenrecht gilt? Wieso gehen wir immer von der Prämisse aus, dass Arme zu Schuldnern werden müssen? Können wir nicht die Voraussetzung ändern, sodass Arme keine Kredite aufnehmen müssen?


Schuldner zu werden ist keine Alternative. Arme zu Schuldnern zu machen bedeutet eher so weiter zu machen wie bisher; es verschafft den Armen etwas Platz zum Atmen, sodass sie das System nicht hinterfragen.


Es geht also nicht allein um Zinsraten oder das Überleben der Armen. Die Frage ist vielmehr eine Wirtschaft zu kreieren, in der niemand unter dem Joch der Armut dahin siechen muss. Eine Wirtschaft, in der niemand in einem Schicksal gefangen ist, das bestimmt wird von Hunger, Ignoranz, Ungleichheit, Unsicherheit, fehlender Partizipation usw. Diese Frage kann man nicht auf der Basis des Einzelnen oder eines einzelnen Haushalts angehen, sondern nur auf der Ebene der Gesamtwirtschaft. Es ist eine Frage, die die Politik genauso betrifft wie die Wirtschaft und die Gesellschaft. Denn Armut ist nicht allein eine wirtschaftliche Frage, sondern auch eine politische. Eine Alternative zu Mikrokrediten sollte vor diesem Hintergrund gesucht werden.


Das Interview wurde per Mail geführt. Es handelt sich um eine gekürzte Version.
Interview und Übersetzung: Sonja Ernst

Zur Person
Farooque Chowdhury forscht zu Themen der Sozio-Ökonomie sowie zu Umweltthemen. Er ist Mitherausgeber einer Reihe von Umweltberichten zu Bangladesch, dem People‘s Report on Bangladesh Environment. Er schreibt regelmäßig Artikel in Englisch und Bangla für nationale und internationale Medien.

Farooque Chowdhury: Microcredit – Myth Manufactured. Unveiling appropriation of surplus value and an Icon, Shrabon Prokashani Verlag, 226 Seiten, ca. 25 Euro.

Südasien 4/2010-1/2011