Gisela Felkl
Gentechnik ist kein Allheilmittel gegen Hunger
Erfahrungen mit transgener Baumwolle in Indien

Indien beeindruckte die Welt in den letzten zehn Jahre mit einem beachtlichen Wirtschaftswachstum. Trotzdem sind Armut und Hunger immer noch weit verbreitet. Die indische Regierung ist sich des Problems bewusst und fördert das landwirtschaftliche Wachstum als Mittel zur Verminderung des Hungers. Hier versprechen die meisten indischen Politiker sich viel vom Einsatz von Biotechnologie und von gentechnisch veränderten Sorten. Diese hohen Erwartungen werden teilweise genährt durch die indischen Erfahrungen mit gentechnisch veränderter, sogenannter Bt-Baumwolle. Gisela Felkl analysiert die Risiken für die Erzeuger.

Zur Autorin
Dr. Gisela Felkl ist Agraringenieurin und hat sowohl in der Entwicklungshilfe (u.a. für die GTZ) vor allem in Asien (Philippinen, Indien) als auch in der Agrarforschung (u.a. Risikoeinschätzung von GV-Pflanzen und Biologischer Pflanzenschutz) gearbeitet. Zurzeit ist sie als freie Consultant tätig.

Südasien 3/2011