Miriam Bishokarma
Rezension: Aravind Adiga, Letzter Mann im Turm
C.H. Beck Verlag ­München, 2011, 515 Seiten, 19,95 Euro.

Aravind Adiga, der für seine erste Novelle „Der weiße Tiger“ mit dem Man Booker Preis 2008 ausgezeichnet wurde, wirft nun in seinem zweiten Roman „Letzter Mann im Turm“ den Blick auf Real Estate Development in Mumbai. Dharmen Shah, ein ehrgeiziger Bauunternehmer, macht den Bewohnern des Hochhauses der Vishram Wohnkooperative ein kaum auszuschlagendes Angebot: er bietet jeder Partei umgerechnet etwa 330.000 Dollar für den Verkauf ihrer Wohnungen an, um auf dem Grundstück seinen Traum eines neuen, modernen Hochhauses namens „Shanghai“ zu verwirklichen. Die einzige Bedingung: die Bewohner müssen geschlossen für den Verkauf stimmen.

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Südasien 1/2012