Sandra Kissling und Ingar Düring
Sozialversicherung in Indien
Zivilgesellschaftliche Gruppen als Brückenbauer zwischen Menschen mit Behinderungen und Sozialversicherungssystemen

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt die indische Regierung seit 2011 durch das Deutsch-Indische Programm zur sozialen Sicherung in der Entwicklung eines kohärenten, zugänglichen und erschwinglichen Sozialversicherungssystems für Arbeiter und ihre Familien im informellen Sektor. Der Schutz und das Erreichen der vulnerabelsten Gruppen, unter ihnen Menschen mit Behinderungen, stellen besondere konzeptionelle und praktische Anforderungen. Innovative Ansätze im Bereich der sozialen Sicherungssysteme sowie einige Herausforderungen der Implementierung werden hier diskutiert.

Zu den Autorinnen
Sandra Kissling arbeitet seit 2010 im Bereich soziale Sicherung für den informellen Sektor in Indien und ist seit einem Jahr in dem GIZ-Vorhaben Deutsch-Indisches Programm für soziale Sicherung tätig.

Ingar Düring leitet seit Anfang 2010 das Sektorvorhaben „Menschen mit Behinderungen“, dessen Team im Auftrag des BMZ Beratung in der Inklusion von Menschen mit Behinderungen für die Durchführungsorganisationen der deutschen EZ anbietet. Ingar Düring hat langjährige Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Vorhaben zur Integration der Belange von Menschen mit Behinderungen in sektorübergreifenden Entwicklungsprozessen in Asien.

Südasien 2/2012