Thomas Döhne
Dalits in Nepal
Wie heute immer noch der Zugang zu Trinkwasser eingeschränkt wird

Dalits in Nepal leiden bis heute unter Diskriminierung und Ausgrenzung. So dürfen sie zum Beispiel nicht die gleichen, dorfnah gelegenen Wasserstellen nutzen wie Angehörige „höherer“ Kasten. Diese befürchten die Verunreinigung des Wassers durch die Dalits. Die Dalitfrauen nutzen deshalb Flusswasser, das oft stark verschmutzt ist und zu erheblichen Gesundheitsproblemen führt.

Zum Autor
Thomas Döhne, Nepal-Experte, lange Zeit Mitglied im Vorstand des Südasienbüros, arbeitet zurzeit als Berater bei einer regierungsnahen Trainingseinrichtung in Kathmandu.

Südasien 1/2013