Inga Drews
„Die vereinbarte Frist läuft im April 2013 ab“
Ein Gespräch mit P.V. Rajagopal von Ekta Parishad

Rajagopal setzt sich seit fast 20 Jahren für die Ärmsten der indischen Gesellschaft ein, deren Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Um seine Ziele besser verfolgen und die große Zahl engagierter Mitstreiter organisieren zu können, gründete er 1991 die Vereinigung Ekta Parishad – Solidarischer Bund. Als Werkzeug nutzt Rajagopal Protestmärsche, die in Indien eine lange Tradition haben und große Wirksamkeit entfalten. In mehreren an Gandhi orientierten Märschen, zuletzt dem vom 2. Oktober 2012, versuchten Rajagopal und seine Weggefährten Forderungen gegenüber der indischen Regierung durchzusetzen1. Inga Drews erläutert Rajagopals politisches Engagement und sprach mit ihm anlässlich seines Vortrages am 5. Dezember 2012 an der Universität zu Köln über seine Arbeit, die Volksbewegung Ekta Parishad und die Wirkungen des Marschs für Gerechtigkeit im Oktober 2012.

Zur Autorin
Inga Drews ist Diplom-Geografin, bereiste mehrfach Indien und ist Mitglied der Deutsch-Indischen Gesellschaft in Köln.

Südasien 1/2013