Heinz Werner Wessler
Rezension: Omair Ahmad, Jimmy der Terrorist
Aus dem Englischen von Anne Breubeck. Draupadi Verlag, Heidelberg 2012, 196 Seiten, 16 Euro

In zahlreichen Interviews, unter anderem am Rande des Internationalen Literaturfestivals im September 2011 in Berlin, hat Ahmad immer wieder beteuert, dass er nicht als muslimische Stimme Indiens angesehen werden will. Der Roman Jimmy der Terrorist, der jetzt dankenswerterweise in einer deutschen Übersetzung des englischsprachigen Originals vorliegt, ist allerdings ein eindrückliches Zeugnis gegenwärtiger Befindlichkeit indischer Muslime in der fiktiven nordindischen Kleinstadt Moazzamabad.

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Südasien 1/2013