Jonas Spitra
Rezension: Salman Rushdie, Joseph Anton: Autobiographie
C. Bertelsmann Verlag, München 2012, 720 Seiten, 24,99 Euro

Es war am Valentinstag 1989, als Salman Rushdie per Telefon von Ayatollah Khomeinis Fatwa erfuhr. „Ich verkünde dem stolzen Volk der Muslime der Welt, dass der Autor des Buches Die Satanischen Verse, das sich gegen den Islam, den Propheten und den Koran wendet, und alle, die mit dessen Veröffentlichung zu tun haben und um den Inhalt wissen, zum Tode verurteilt sind.“ Der Mordaufruf schockierte und spaltete die Welt. Tausende Menschen gingen in aller Welt auf die Straßen. Rushdie selbst war ein Vogelfreier – mit drei Millionen Dollar Kopfgeld.

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Südasien 1/2013