Evi Lemberger
Man nennt es Liebe – in Dhaka
Wie eine junge Generation in Bangladesch tradierte Vorstellungen von der arrangierten Ehe allmählich abschafft – und die Liebesheirat für sich entdeckt

Die Geschichte der Beziehung von Moinak und Sadia erinnert an ein Shakespeare-Drama: Beide kommen aus gutem Haus, aber aus unterschiedlichen Schichten und Religionen. Heiraten über Religionsgrenzen hinweg aber ist in Chittagong, einer Stadt im Südosten von Bangladesch, ein Problem. Moinak und Sadia sind trotzdem ein Paar. Evi Lemberger hat sie, einen Heiratsvermittler und ein anderes Paar getroffen – eine Reportage.

Zur Autorin
Evi Lemberger graduierte am London College of Communication und absolvierte ein Austauschsemester an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Nach Stationen in Moskau und Transkarpatien (Ukraine) beendete sie vor kurzem ihr Stipendium am International Center of Photography in New York im Bereich Photojournalism and Documentary Photography. Sie berichtet als Fotografin und freie Journalistin u.a. in der Online-Zeitschrift „jetzt“, in Foto8, der ZEIT, im FREITAG und in der Süddeutschen Zeitung aus Indien, Bangladesch und Deutschland.

Südasien 2/2013