Georg Lechner
Christian Weiß und der Draupadi Verlag oder
Auf der Suche nach Indien

Salman Rushdie hatte in einem viel diskutierten Artikel in der Ausgabe vom 23. und 30. Juni 1997 des Magazins The New Yorker in programmatischen Äußerungen eine literarische Einschätzung der indischen Literaturen in den 50 Jahren seit der Unabhängigkeit gewagt, die der englischsprachigen Literatur des Subkontinents eine neue Rolle zuwies: „The prose writing – both fiction and nonfiction – created in this period by Indian writers working in English is proving to be a stronger and more important body of work than most of what has been produced in the eighteen ‚recognized‘ languages of India, the so called ‚vernacular languages‘, during the same time; and indeed, this new and still burgeoning Indo-Anglian literature represents perhaps the most valuable contribution India has yet made to the world of books.”

Zum Autor
Georg Lechner war langjähriger Leiter von deutschen Kulturinstituten (Goethe-Instituten) in Asien, Nordamerika und Europa, zuletzt Leiter der Abteilung Programme an der Zentrale des Goethe-Instituts und Vorstandsmitglied des Indien-Instituts München. Als Kulturmittler initiierte er die East -West Encounters Bombay, das deutsch-französische Dialogprojekt Interréseaux, die „Deutschen Festspiele Indien 2000/2001“ und die Goethe-Symposien Weimar. Er arbeitet als Autor, Übersetzer und Essayist mit einem Schwerpunkt auf interkulturellen Themen.

Südasien 3/2013