Richard Hattemer
Hoffnungsschimmer über dem Kaschmir-Tal?
Eindrücke einer Reise im Mai 2013

Ankunft in Kaschmir: mitteleuropäisch anmutende 20 Grad, klare Luft, Seen, Flüsse, die ihren Namen verdienen und keine verstreuten braunen Pfützen zwischen Uferböschung und Sandbänken sind, rauschende Bäche in tief eingeschnittenen Tälern, Laub- und Nadelwälder, Obstplantagen, Weideflächen, grasende Pferde, Wildblumen, schneebedeckte Berge im Hintergrund. Die Worte des Mogulherrschers Jahangir (1569-1627) hören sich womöglich pathetisch an, aber die Szenerie gibt ihm recht: „Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier.“

Zum Autor
Richard Hattemer ist Islamwissenschaftler und als Referent bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung in Mainz tätig. Außerhalb des Berufs ist er Hobby-Globetrotter.

Südasien 3/2013