Bernard Imhasly
Bhutans „Bruttonationalglück“
Ein Zwischenbericht

Gross National Happiness – so heißt das Staatsziel seit 1979 in Bhutan. Es erstrebt eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Der damalige König Jigme Singye Wangchuck wollte eine Wirtschaftsentwicklung, die Bhutans einzigartiger Kultur und ihren buddhistischen Werten gerecht werde. Was theoretisch vielversprechend klingt, zeigt in der Praxis erste Verkrampfungen. Der Autor Bernhard Imhasly trifft Wangmo Wangchuck, die Ehefrau des ehemaligen Königs in Bhutan, und berichtet, wie nah oder fern Bhutan einem Shangri-La ist.

Zum Autor
Der 1946 geborene Waliser Bernhard Imhasly arbeitete von 1990 bis 2007 als Südostasien-Korrespondent für die NZZ. Der studierte Linguist und Ethnologe Imhalsy lebt seit 1984 in Indien, er ist mit einer Inderin verheiratet. Zurzeit lebt Imhasly in der Nähe von Mumbai.

Südasien 2/2014