Serena Pepino
Recht auf Nahrung in Nepal
Entwicklungen und Herausforderungen aus internationaler Sicht

Aus internationaler Sicht verdient Nepal Anerkennung: sowohl für die Integration des Rechts auf Nahrungssouveränität in seine Übergangsverfassung, als auch für die Bestrebung der Verfassunggebenden Versammlung, noch detailliertere Angaben zum Recht auf Nahrung in die zukünftige Verfassung aufzunehmen. Mit seinen Bemühungen, das Recht auf Nahrung im Land umzusetzen, geht Nepal den Verpflichtungen nach, die es im Rahmen des UPR (Universal Periodic Review) des UN-Menschenrechtsrats im Jahre 2011 eingegangen ist. Außerdem verdient Nepal Anerkennung dafür, 2008 den Empfehlungen des Komitees für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte nachgegangen zu sein, indem es den ICESCR (Internationaler Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte) umsetzte.

Zur Autorin
Serena Pepino arbeitet seit 2010 für die FAO in Rom. Zuvor war sie für die UNESCO in Kathmandu, Nepal, tätig, wo sie auf dem Gebiet Menschenrechte mit einem speziellen Fokus auf dem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem Recht auf Informationsfreiheit arbeitete.

Südasien 1/2015