Heinz Werner Wessler
Rezension: Hermann Warth, Lebensrad und Windpferd, Wege in Nepal
Draupadi Verlag, Heidelberg 2015, 416 Seiten, 24,80 Euro

Anfang der 1990er-Jahre sollte im Osten Nepals ein gigantischer Staudamm „Arun III“ errichtet werden. Die Finanzierung sollte überwiegend durch einen Kredit von mehreren hundert Millionen US-Dollar erfolgen. Das damalige Königreich Nepal hätte sich also massiv verschulden müssen. Durch eine exzellente Lobbyarbeit für die Natur und die Menschen (1300 Familien hätten ihr Land verloren) gelang es, dieses bis dato größte Entwicklungsprojekt in Nepals Geschichte zu verhindern.


Einer der Protagonisten des Widerstandes auf internationaler Ebene war der Entwicklungshelfer (langjähriger Landesbeauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes in Nepal) Hermann Warth.


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Südasien 3-4/2015